Laufzeit (Vertragsdauer)
Der Zeitraum, in dem ein Vertrag in Kraft ist, vom Startdatum bis zum Ablauf.
Definition
Die Laufzeit eines Vertrags ist seine Dauer: wann Verbindlichkeiten beginnen und wann die Vereinbarung endet, ob an einem festen Datum, nach einer bestimmten Periode oder bei Fertigstellung der Arbeit. Die Laufzeit steht oft in Zusammenhang mit Verlaengerungs- und Kuendigungsklauseln, die bestimmen, ob der Vertrag automatisch weiterlaeuft. Eine klare Laufzeit vermeidet Streitigkeiten darueber, wann Leistungs- und Zahlungsverpflichtungen beginnen und enden.
Beispiel
Ein Wartungsvertrag laeuft zunaechst zwei Jahre und verlaengert sich danach jaehrlich, sofern keine Partei kuendigt.
Warum dies ein Geschäftsrisiko ist
Vertraege, die ohne aktive Ueberpruefung automatisch verlaengert werden, binden Unternehmen an Verbindlichkeiten, die Marktpreise oder betriebliche Beduerfnisse nicht mehr widerspiegeln. Ein Portfolio mehrjaehriger Vereinbarungen mit gestaffelten Enddaten ist leicht aus dem Blick zu verlieren, und das Versaumen einer Kuendigungsfrist um nur einen Tag kann ein weiteres Jahr an Verbindlichkeiten bedeuten.
So gehen Sie damit um
- Erfassen Sie jedes Vertragsendedatum und die zugehoerige Kuendigungsfrist bei Unterzeichnung des Vertrags, nicht erst kurz vor dem Ablauf.
- Richten Sie Erinnerungen zur Verlaengerungspruefung fruehzeitig ein (typischerweise 90 Tage vor der Kuendigungsfristdeadline), um Zeit fuer Bewertung und Neuverhandlung zu haben.
- Klaeren Sie im Vertrag, ob die Laufzeit ab dem urspruenglichen Startdatum oder ab dem letzten Verlaengerungsdatum neu beginnt, um Kalenderstreitigkeiten zu vermeiden.
Häufig gestellte Fragen
Häufige Fragen zu diesem Begriff.