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Haftungsbegrenzungsklausel

Begrenzt den Betrag und die Arten von Schäden, für die eine Partei haftbar ist, und schließt bestimmte Schadenskategorien aus.

Was es ist

Eine Haftungsbegrenzungsklausel begrenzt die Gesamthaftung (oft auf gezahlte Gebühren) und schließt Kategorien wie indirekte oder Folgeschäden und entgangene Gewinne aus. Sie ist das primäre Instrument, um das Vertragsrisiko proportional zum Geschäftswert zu halten.

Warum es wichtig ist

Eine unbegrenzte Haftung kann den Vertragserlös weit übersteigen und ein Geschäft unversicherbar machen. Eine ausgewogene Obergrenze verteilt das Risiko vorhersehbar; Gerichte können jedoch eine Obergrenze aufheben, die unangemessen belastend ist oder bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit geltend gemacht wird.

So wenden Sie sie an

  • Legen Sie eine Gesamtobergrenze fest, die üblicherweise an die über einen definierten Zeitraum gezahlten Vergütungen gekoppelt ist.
  • Schließen Sie indirekte und Folgeschäden aus und definieren Sie diese Begriffe klar.
  • Nehmen Sie Verbindlichkeiten aus, die nicht begrenzt werden können oder sollten (z.B. Vorsatz, IP, Daten).
  • Gestalten Sie die Obergrenze gegenseitig, wenn die Verhandlungsmacht ausgeglichen ist.

Beispielformulierung

Die Gesamthaftung jeder Partei aus diesem Vertrag darf die in den zwölf Monaten vor dem schadensbegründenden Ereignis gezahlten Vergütungen nicht übersteigen. Keine Partei haftet für indirekte oder Folgeschäden.

Verhandlungstipps

  • Empfänger der Obergrenze sollten IP-, Vertraulichkeits-, Daten- und Personenschadenansprüche ausklammern.
  • Koppeln Sie die Obergrenze an ein Vielfaches der Jahresvergütung, wenn ein einzelnes Jahr zu niedrig ist.

Häufige Fehler

  • Den Versuch unternehmen, die Haftung für Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit auszuschließen, was in der Regel nicht durchsetzbar ist.
  • "Folgeschaden" undefiniert lassen und damit Streit darüber einzuladen, was ausgeschlossen ist.

Rechtsquellen

Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich die Quellen auf Niederländisches Recht (Burgerlijk Wetboek, das niederländische Bürgerliche Gesetzbuch); EU-Instrumente wie die DSGVO gelten in der gesamten EU. Dies sind allgemeine Informationen und keine Rechtsberatung. Andere Rechtsordnungen behandeln diese Konzepte anders. Überprüfen Sie den aktuellen Text und Ihre Situation mit einem qualifizierten Anwalt.

Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen zu dieser Klausel.

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